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DIE ATLANTIKSCHLACHT - Der 2. Weltkrieg in Farbe
Die Atlantikschlacht war von September 1939 bis Mai 1945 die längste Schlacht des gesamten Zweiten Weltkriegs.
Sie war und ist zugleich die am wenigsten bekannte. Keine Trümmer bei Bombardierungen, keine notdürftigen Gräber für die Seeleute, keine sichtbaren Zerstörungen, keine Narben. Nur der Ozean. Ein Atlantischer Ozean, der für beide Kriegsgegner einer der wichtigsten Kriegsschauplätze war.
Die Beherrschung des Atlantiks war für die Achsenmächte wie für die Alliierten eine notwendige Voraussetzung für den Sieg. Dessen waren sie sich bewusst. Bereits 1939 setzte Churchill alles daran, alle Seewege offenzuhalten, die dem Vereinigten Königreich ermöglichten, im Krieg zu bleiben und die britische Bevölkerung zu versorgen und schlicht zu ernähren. Und mehr als zwei Jahre lang litt die britische Kriegs- und Handelsmarine.
Die deutschen U-Boote, aber auch ihre Kaperfahrer versenkten britische und alliierte Schiffe zu Hunderten. Doch anders als die Briten zögerten die meisten deutschen Führungskreise, Hitler an der Spitze, der Seekriegsführung Priorität einzuräumen. Als sie ihren Fehler erkannten, war es zu spät. Die deutschen U-Boot-Fahrer, so kühn sie auch waren, waren von der Kapazität der amerikanischen und britischen Werften, dem raschen technologischen Fortschritt und der mit ihrem eigenen vergleichbaren Kühnheit der alliierten Seeleute überholt worden.
Mitte 1943 begann sich das Blatt auf See zugunsten der Alliierten zu wenden, dank der Liberty Ships, die Männer, Waffen und Material auf britischen Boden brachten, ohne die die Landungen in Nordafrika und anschließend in der Normandie unmöglich gewesen wären.
So wurde auf einem der größten Schlachtfelder des Krieges, dem Atlantischen Ozean, von den Küsten Islands bis zu den Falklandinseln, fast sechs Jahre lang eine der größten Schlachten des Zweiten Weltkriegs geschlagen.
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