Seekriegsgeschichte des Zweiten Weltkriegs
Koproduktion Perrin / Ministère des Armées
Über den Zweiten Weltkrieg wurden Hunderttausende von Werken in Dutzenden von Sprachen verfasst. Viele davon behandeln zwar die maritimen Dimensionen des Konflikts, die Rolle der Royal Navy, der Kriegsmarine und der US-Marine, den Beitrag der verschiedenen Seestreitkräfte auf einzelnen Kriegsschauplätzen oder in bestimmten Schlachten – insbesondere im Mittelmeer und im Pazifik –, doch keines hatte bislang die Wirkung der Seestreitkräfte aller kriegführenden Nationen auf den Verlauf des Konflikts in seiner Gesamtheit bewertet.
Vom deutsch-britischen Flottenvertrag von 1935 bis zur Unterzeichnung der japanischen Kapitulationsurkunde an Bord der USS Missouri im September 1945, über die Atlantikschlacht, in der sich die deutschen U-Boote hervortaten, die Mittelmeerschlacht, den Angriff auf Pearl Harbor, die titanischen Gefechte im Korallenmeer, bei Midway, die Landungsoperationen "Torch" und "Overlord" sowie die Seeschlacht im Golf von Leyte und den Sturm auf Iwo Jima – Craig Symonds bietet eine unübertroffene Synthese des Konflikts, ohne dabei die technologischen Durchbrüche – bei Flugzeugen, Torpedos, Entschlüsselung, Radar und schließlich Atomenergie – außer Acht zu lassen, die er hervorbrachte.
Gestützt auf zahlreiche unveröffentlichte Quellen lässt das Werk zudem die historischen Akteure selbst zu Wort kommen, um den Zweiten Weltkrieg zur See so zu erzählen, wie die Zeitgenossen ihn erlebt haben: eine einzige gewaltige und komplexe Geschichte, an der Staatsoberhäupter, Strategen, Flottenkommandeure und Schiffskapitäne, Mechaniker, Turmbesatzungen, Piloten, Handelsmarine-Seeleute beteiligt waren – ein menschliches Drama von planetarischen Ausmaßen, das einen dauerhaften und unermesslichen Einfluss auf die Weltgeschichte ausgeübt hat.
Ein großes Buch, das bereits als künftiges Standardwerk gefeiert wird.
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