DIE RUSSISCHEN GENERALE GEGEN NAPOLEON
Der Stolz der russischen Armee.
Unter den Gegnern der napoleonischen Armee erwiesen sich die Soldaten des Zaren als die zähesten. Hieß es doch damals: " Es genügt nicht, einen Russen zu töten, man muss ihn noch anstoßen, damit er fällt "? Diese eisernen Männer wurden von einer Pléiade tapferer und talentierter Generäle geführt, von denen manche den Marschällen Napoleons in nichts nachstanden. Dieses Buch zeichnet das Porträt der bekanntesten unter ihnen: Barclay de Tolly, Kutusow, Bagration, Bennigsen, aber auch einiger in Frankreich weniger bekannter Persönlichkeiten: Platow, der gefürchtete Kosakenanführer, Jermolow, " die schlimmste Zunge der Armee ", die Brüder Tutschkow, typisches Beispiel einer Militärdynastie, oder auch Miloradowitsch, " der russische Murat ".
Beim beschwerlichen Alpenübergang, auf den Schlachtfeldern von Austerlitz und Friedland, im Feuer der Moskwa, inmitten des finnischen Eises oder vor den Mauern von Paris waren sie die Hauptakteure der europäischen Kriege. Für jeden von ihnen stellt die Autorin seine familiären Wurzeln, seinen beruflichen und persönlichen Werdegang vor und schildert ausführlich seine Kriegstaten, seine Beziehungen zum regierenden Souverän Alexander I. sowie zu seinen Standesgenossen, die oft von Eifersucht und Rivalität geprägt waren.
Die Berichte stützen sich überwiegend auf russischsprachige Quellen, die französischsprachigen Lesern nicht zugänglich sind: Memoiren, private und offizielle Korrespondenz, Berichte über Militäroperationen. Ein weites und vielfältiges Panorama zu einem in der französischen Geschichtsschreibung bisher unbehandelten Thema.
Natalia Griffon de Pleineville, 1977 in Russland geboren, Stipendiatin der Fondation Napoléon im Jahr 1999, hat mehrere Werke veröffentlicht, darunter Napoléon en Pologne, 1806-1807, La Première Invasion du Portugal par l'armée napoléonienne, 1807-1808 sowie Rostoptchine et l'incendie de Moscou.
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