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1940 DIE BLOCKSTELLEN DER ARDENNEN - Nutzlose Wachtposten
Während die Befestigung der Nordost-Grenzen nahezu abgeschlossen war, beschloss der Generalstab, entlang der deutschen Grenze eine Reihe vorgeschobener Betonposten zu errichten, bekannt unter dem Namen „maisons fortes". Diese Stellungen sollten im Falle eines plötzlichen Angriffs Alarm schlagen und Zerstörungen auf den Einfallsachsen zur befestigten Linie auslösen – ihre Aufgabe war damals vollauf gerechtfertigt.
1937 beschloss das Kommando, dieselbe Art von Befestigungsposten entlang eines Teils der belgischen Grenze am rechten Maasufer zu errichten. Zweiundzwanzig solcher Posten entstanden so zwischen Carignan und Hautes-Rivières. Da sie hinter einem neutralen Land lagen, waren sie von weitaus geringerem Interesse als die entlang der deutschen Grenze, und ihre Rolle während des Sitzkrieges beschränkte sich auf die von Grenzposten. In den Rückzugsplan der Kavallerie nach ihrem Einsatz in Belgien eingebunden, erwiesen sie sich aufgrund des schnelleren als erwarteten Operationstempos als völlig nutzlos.
Mit einer Ausnahme kampflos aufgegeben, spielten sie im Mai 1940 keinerlei Rolle und waren wirklich „nutzlose Wachtposten". Sie sind dennoch Zeugen jener Epoche, die die Zeit allmählich verschwinden lässt.
Um zu verhindern, dass sie vollständig in Vergessenheit geraten, schien es uns sinnvoll, sie in diesem mit 225 Fotos und rund vierzig Karten und Plänen illustrierten Werk wieder zum Leben zu erwecken.
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