Die Zivilbevölkerung in der Normandieschlacht
6. Juni 1944: Der Krieg bricht über die friedliche Normandie herein. Die mit der Landung einsetzende Schlacht sollte drei Monate dauern statt der in den alliierten Plänen vorgesehenen drei Wochen.
Sicherer Bezahlvorgang
Lieferung
(+33) 01.79.75.05.50
Die Bewohner der Basse-Normandie fanden sich mitten in einer der größten Auseinandersetzungen des Krieges wieder. Sie erlitten die verheerenden Luftbombardements, den Artilleriebeschuss und die Beschießung auf den Straßen, die für den Tod von 14.000 Zivilisten verantwortlich waren.
Aus ihren zerstörten Städten vertrieben, führten mehr als 100.000 Männer, Frauen und Kinder ein Leben als Flüchtlinge in den Scheunen und Ställen der umliegenden Bauernhöfe; 150.000 Menschen, die gezwungen waren, vor den Kämpfen zu fliehen, erlitten die Schrecken eines Exodus ins Unbekannte auf gefahrenreichen Wegen. Wie viele andere verbrachten angsterfüllte Stunden, in Schützengräben kauend, in Gräben zusammengekauert, in Kellern, unterirdischen Steinbrüchen oder gar in Eisenerzgruben versteckt? Während militärische Quellen reichlich vorhanden sind, verhält es sich bei den Zivilisten ganz anders.
Viele Normannen, die sich bewusst waren, ein außergewöhnliches Ereignis zu erleben, haben das Geschehen in Tagebüchern, Notizbüchern und Briefen festgehalten; andere schrieben ihre Erlebnisse nach dem Krieg nieder. Siebzig Jahre später erlaubt diese unersetzliche Dokumentation, ergänzt durch eine äußerst reiche Bebilderung, die wenig bekannte Geschichte der Zivilbevölkerung in der Normandieschlacht zu rekonstruieren.
- Autor 1
- Jean Quellien
- Autor 2
- Françoise Passera
- Erscheinungsdatum
- August 2014
- Seiten
- 256
- Einband
- Flexibel
- Sprache
- Français
- Verlag
- OREP
Das könnte Ihnen auch gefallen