DIE KANONEN DES SIEGES 1914–1918. BAND 2
Mit der neuen und ungeheuerlichen Form, die der Krieg annahm, der am 2. August 1914 „mit einer Blume am Gewehr" begann, entwickelten beide Seiten vier Jahre lang eine gewaltige Artillerie mit sehr großen Kalibern.
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Doch in diesem Wettlauf um immer größere Dimensionen hatte Frankreich einen Rückstand aufzuholen, den es im Eilschritt aufholen musste. Die ersten Ressourcen an schwerer Artillerie, die dazu bestimmt war, unsere Poilus in den Tiefen der Schützengräben zu unterstützen, wurden bereits Ende 1914 von der Marine bereitgestellt, die an Land oder auf Fluss-Prahmen und Kanonenbooten Geschütze des Kalibers 100 mm, 14, 16, 19 und 24 cm aufstellte. Auch die Küstenartillerie lieferte ähnliche Feuerwaffen, doch die Anpassung dieser Bord- und Küstengeschütze an den Stellungskrieg zu Lande erforderte die Entwicklung spezieller Lafetten, von denen die meisten eine geeignete Unterlage verwendeten: die Schiene. So entstand eine mächtige schwere Eisenbahnartillerie (ALVF), die auf eindrucksvollen Truck-Lafetten montiert war und die 1918 mit mehreren Hundert Exemplaren die Instrumente eines stählernen Hagelsturms sein sollten. Dieser knapp strukturierte kleine Band beschreibt die rund 49 verschiedenen Geschützmaterialien dieser Art, vom bescheidenen 95-mm-Küstengeschütz auf gepanzertem Waggon bis hin zu den imposanten 340-, 370- und 400-mm-Geschützen, ohne den größten von allen zu vergessen: die 520-mm-Haubitze Modell 1916 – 265 Tonnen auf Schienen –, deren Granate allein mehr als 1 600 Kilogramm wog. 115 Fotografien und Zeitdokumente – 49 technische Datenblätter – 12 Farbsilhouetten von Laurent Lecocq
- Autor 1
- Guy François
- Erscheinungsdatum
- 5. Mai 2015
- Seiten
- 84
- Sprache
- Français
- Verlag
- HISTOIRE & COLLECTIONS