Die Kanonen des Sieges 1914–1918 - Band 1, Die Feldartillerie, leichte und schwere Geschütze
Die französische Armee tritt im August 1914 mit einer außergewöhnlichen Feldkanone, der 75, in den Feldzug ein, der angeblich fast alles leisten soll. In den eigenen Reihen existiert damals nur eine sehr geringe Ausstattung an schwerer Feldartillerie: kaum dreihundert Kanonen der Kaliber 120 und 155, von denen nur etwa hundert als modern gelten können. Hingegen sind Tausende älterer Geschütze des Systems de Bange (Gerät, das zwischen 1877 und 1885 eingeführt wurde), wenig beweglich, den Festungen vorbehalten.
Der rasche Verschleiß der Feldgeschütze, der enorme Munitionsverbrauch und die Erfordernisse des Grabenkrieges werden diesem veralteten, aber ballistisch hervorragenden Material Gelegenheit geben, ab Ende 1914 in ungeahntem Ausmaß eingesetzt zu werden, bis zur bedeutenden Ankunft der modernen schweren Geschütze an der Front, die erst ab dem Jahr 1917 in nennenswerter Zahl eintreffen sollten. Dieser sehr strukturierte kleine Band beleuchtet die rund 36 verschiedenen Modelle, alte und moderne, vom winzigen 65-mm-Gebirgsgeschütz bis zum riesigen 280-mm-Mörser Schneider, die von 1914 bis 1918 an der Front als leichte oder schwere Feldartillerie eingesetzt wurden.
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- AUF DEM WEG ZUR "OFFENSIVE VON 1919": NEUE LANGE KANONEN UND SELBSTFAHRLAFETTEN
- Autor 1
- Pierre Touzin
- Autor 2
- François Vauvillier
- Erscheinungsdatum
- 2006
- Einband
- Broschiert
- Verlag
- HISTOIRE & COLLECTIONS