BIS ZUM UNTERGANG – Erinnerungen des Kammerdieners Hitlers
Das letzte große Zeugnis über Hitler im Privaten.
Der SS-Hauptsturmführer Heinz Linge (1913–1980) war zehn Jahre lang der Kammerdiener Adolf Hitlers. Dieser ehemalige Maurer trat 1933 in die militärischen Reihen ein und wurde zunächst Leibwächter. Nach und nach rückte er in den engsten Kreis seines Herrn vor und wurde einer seiner treuesten Gefolgsleute.
Hier liegt endlich die französische Übersetzung seiner Memoiren (With Hitler to the End) vor, die Fachleute als ein erstrangiges Zeugnis betrachten: Sie schildern das Privatleben des Führers durch die Linse des Alltäglichen und des häuslichen Lebens, durch die bedeutende Ereignisse wie durch ein kleines Schlüsselloch gefiltert erscheinen.
Im Verlauf der Seiten offenbaren sich Politik und Krieg; Regierung und Freizeitgestaltung; die Kollegen des engsten Umfelds und die saturierten Würdenträger; Hauptquartiere und Reichskanzlei; Zeremoniell und Entspannung; schließlich Reisen und Aufenthalte auf dem Berghof.
Linge blieb bis zum Ende an Hitlers Seite und regelte nach dessen Selbstmord die Aktion zur Beseitigung seiner Leiche, die er aus dem Bunker trug, um sie in Brand zu setzen.
Anschließend versuchte er, seine Haut zu retten, mit weniger Erfolg: Er wurde von den Sowjets gefangen genommen. Damit begann das zweite große Abenteuer seines Lebens, eines, das weit weniger angenehm und komfortabel war. Er blieb bis 1955 in Haft. Die Moskauer Dokumentation enthüllt, dass er einer der wichtigsten Zeugen war, die von den Sicherheitsdiensten und dem Innenministerium Berija herangezogen wurden, um für Stalin eine umfangreiche "Hitler-Akte" zu verfassen.
Eingeleitet und kommentiert von Thierry Lentz, wird dieses außergewöhnliche Dokument rasch in die Bibliotheken aller Kenner der Geheimnisse des Dritten Reiches Einzug halten.
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