ICH WAR HITLERS PILOT – Hans Baur
Ein außergewöhnliches Zeugnis aus dem engsten Umfeld Hitlers
Hitler, der seine Flugangst überwand, um das Flugzeug ab der Präsidentschaftswahl von 1932 intensiv zu nutzen, wollte nie einen anderen Piloten als Hans Baur. Mitglied der Jagdfliegertruppe im Ersten Weltkrieg, Pionier der Luftpostfliegerei und einer der Mitbegründer der Lufthansa im Jahr 1926 – in deren Diensten er zahlreiche Flugzeugmuster erprobte und neue Strecken eröffnete, darunter Verbindungen über die Alpen –, war Baur damals eine Legende aus den heroischen Anfängen der Luftfahrt.
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Stets an dessen Seite, war er der privilegierte Zeuge aller Phasen im Leben des Diktators, bis zum letzten Tag im Führerbunker in Berlin.
Als vertrauter Gast auf dem Berghof, der alle Mahlzeiten mit dem Führer teilte, seinen wichtigen Terminen beiwohnte und ihn bisweilen sogar vertrat, war Baur weit mehr als ein bloßer Pilot: Nationalsozialist seit 1926, SS-Oberführer 1934, SS-Brigadeführer 1941 – er, der als Pilot der „Luftwaffe One", dem Privatflugzeug Hitlers, begonnen hatte, stand schließlich einer Flotte von mehr als vierzig Flugzeugen vor.
Zehn lange Jahre von den Sowjets gefangen gehalten – die ihn um jeden Preis dazu bringen wollten zu gestehen, dass Hitler nicht tot sei, sondern unter seiner Führung mit dem Flugzeug geflohen sei –, musste er bis 1956 warten, um seine Memoiren zu veröffentlichen, die im folgenden Jahr unter dem Titel J'étais le pilote de Hitler ins Französische übersetzt und hier erstmals mit einer glänzenden Einleitung und einem soliden kritischen Apparat von Claude Quétel neu herausgegeben wurden.
- Autor 1
- Hans Baur
- Autor 2
- Claude Quétel
- Erscheinungsdatum
- März 2020
- Seiten
- 416
- Einband
- Broschiert
- Sprache
- Français
- Verlag
- Perrin
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