DIE LETZTEN GEFECHTE DES ALGERIENKRIEGS
Der Untergang des französischen Algeriens.
Dieses Werk durchforstet die letzten Monate des "Imperiums" und beantwortet zahlreiche bislang offene Fragen. Ja, noch vor den Évian-Abkommen haben Kontakte zwischen dem französischen Staat und der FLN gegen die OAS und die der Unabhängigkeit widerstrebenden Bevölkerungsgruppen stattgefunden. Ja, es gab ein gemeinsames Vorgehen gegen den Maquis des Ouarsenis. Tatsächlich wurde der Befehl erteilt, am 26. März 1962 in der Rue d'Isly in Algier das Feuer auf Zivilisten zu eröffnen.
Ein französischer General hat es tatsächlich abgelehnt, die Massaker von Oran zu sehen und den Opfern zu Hilfe zu kommen. Das Buch befasst sich auch eingehend mit der Weigerung des Mutterlandes, die Harkis und andere Hilfstruppen im Dienst Frankreichs aufzunehmen. Sowie mit seiner Gleichgültigkeit gegenüber dem Exodus der Pieds-Noirs. Dieses auf bisher unveröffentlichten Quellen beruhende Werk beleuchtet das düstere Ende des französischen Algeriens.
Der Autor von mehr als zwanzig Titeln, Pierre Pellissier, hat bei Perrin La Bataille d'Alger sowie die von der Kritik beachteten Biografien von Massu, de Lattre und Salan veröffentlicht.
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