DER SCHWARZE ENGEL DER GESTAPO – Normandie 1942–1944
Wer war dieser schwarze Engel der Gestapo in der Normandie? Marie-Clotilde de Combiens, eine junge Frau von 22 Jahren im Jahr 1943, machte sich einen Namen, indem sie die Geliebte des Leiters der Sipo-SD-Außenstelle in Caen, Harald Heyns alias Bernard, wurde.
Als Marie-Clotilde und Bernard sich in einem Zug zwischen Paris und Cherbourg fanden, sollten sie sich gegenseitig ergänzen – zunächst um die Einwohner von Caen, dann die des Calvados über mehrere Monate zu terrorisieren und einige von ihnen in die Todeslager zu schicken.
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Yves Lecouturier, der die Kollaboration in Caen und im Calvados seit mehr als dreißig Jahren erforscht, ist dieser Person immer wieder begegnet. Warum hat die Besatzungszeit dieses junge Mädchen in einen solchen Abgrund geführt? Hätte sie sich auf eine horizontale Kollaboration beschränkt, wäre ihr Name niemals in die Geschichte eingegangen. Im schlimmsten Fall hätte sie bei der Befreiung eine Schande oder eine Strafe wegen nationaler Unwürdigkeit riskiert!
Doch Marie-Clotilde, die ihre neu gewonnene Macht demonstrieren wollte, beginnt mit der Denunziation und schickt einige ihrer Landsleute – bisweilen mit Billigung ihrer Eltern – in die Todeslager. Die Familie Combiens hat sich durch eine schamlose Kollaboration mit dem Besatzer völlig diskreditiert.
Dieses Werk versucht, den Lebensweg von Marie-Clotilde de Combiens nachzuzeichnen – geboren aus den heimlichen Liebschaften ihres Vaters – und die Gründe zu erklären, die sie dazu gebracht haben, eine Todbringerin zu werden, die ausschließlich aus persönlichem Interesse und aus Habgier handelte.
- Autor 1
- Yves Lecouturier
- Erscheinungsdatum
- 2017
- Seiten
- 96
- Einband
- Broschiert
- Sprache
- Français
- Verlag
- HEIMDAL
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