Gezielte Tötungen - Kritik eines bewaffneten Liberalismus
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Gezielte Tötungen - Kritik eines bewaffneten Liberalismus

L20210006
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Erscheinungsdatum

Wie führt man Krieg im 21. Jahrhundert?

Hauptsächlich per Drohnen, indem der Feind ausgeschaltet wird, bevor er Schaden anrichten kann. Im Jemen, in Afghanistan, in Palästina oder Pakistan finden diese sogenannten "gezielten Tötungen" abseits der Öffentlichkeit statt.

Zunächst in Europa und jenseits des Atlantiks weitgehend verurteilte Praktiken haben sich ab den 2000er Jahren im Kontext des Krieges gegen den Terrorismus normalisiert. Sie stellen jedoch das traditionelle Konzept legitimer Gewalt in der Demokratie in Frage.

Welche Argumente werden von Regierungen, insbesondere in Israel und den Vereinigten Staaten, mobilisiert, um dieses Recht zu töten akzeptabel zu machen?

Durch die Kombination von Feldforschung und wissenschaftlicher Recherche untersucht Amélie Férey akribisch die Prozesse der Legalisierung und Legitimierung dieses Krieges, der seinen Namen nicht nennt, in demokratischen Staaten. Die Autorin diskutiert die Argumente derjenigen, die diese Tötungen einsetzen: Unterscheiden sie sich wirklich so sehr von politischen Attentaten? Gehören sie tatsächlich in den Bereich des Präventivkriegs? Haben sie eine abschreckende Wirkung? Entsprechen sie dem internationalen Rechtsrahmen?

Amélie Férey liefert hier eine entscheidende Analyse, um die Tragweite dieser Praktiken zu verstehen, die heute fester Bestandteil der zeitgenössischen strategischen Landschaft sind.

 

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Autor 1
Amélie Ferey
Erscheinungsdatum
Juni 2020
Seiten
368
Einband
Broschiert
Sprache
Français
Verlag
CNRS Editions
EAN
9782271133946

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