DER GASKRIEG - 1914–1918 - Die Apotheker im Einsatz
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DER GASKRIEG - 1914–1918 - Die Apotheker im Einsatz

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Erscheinungsdatum

Ein bisher unveröffentlichtes Werk über die Rolle der Apotheker im Gaskrieg während des Ersten Weltkriegs. Diese erstmalige Studie zeichnet das Grauen dieser Kämpfe und die Schutzmittel der Kriegsparteien nach.

« Frankreich hat keine Chemiker, es hat nur Apotheker! ». Dies soll der berühmte und vernichtende Ausspruch des deutschen Chemikers Haber sein, des Initiators des deutschen Chemischen Krieges. Auch wenn dieser Satz nie gesprochen wurde, beruht er auf Wahrheiten: der geringe Anteil von Chemikern in unserem Land und die Bescheidenheit seiner Chemieindustrie. Beide Argumente sollen die deutschen Entscheidungsträger beeinflusst haben. Frankreich sollte nicht in der Lage sein, auf einen Chemiewaffenangriff wirksam zu reagieren!

Viel später, als er einem illustren Mitglied des pharmazeutischen Lehrkörpers das Band der Ehrenlegion überreichte, sollte der Großkanzler des Ordens folgende Worte sprechen: « Man kann ohne Übertreibung sagen, dass Sie entscheidend zum Sieg von 1918 beigetragen haben: Sie haben unsere Armee in der Tat vor einer schrecklichen Gefahr bewahrt und ihr die Mittel zu einer glänzenden Erwiderung verschafft ». Was war geschehen?

Der Ausbruch des Chemischen Krieges verlieh den Tätigkeiten der Heeresapotheker neuen Auftrieb. Ihnen verdanken wir die ersten Identifizierungen des am 22. April 1915 eingesetzten Giftstoffs sowie die ersten Schutzmaßnahmen dagegen. Sie waren eng an der Arbeit der divisionären Toxikologielabore, der medizinisch-rechtlichen Zentren und der zentralen Forschungseinrichtungen für neue Schutz- und Angriffsmittel beteiligt: die französischen Chemiewaffendienste.

 

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Autor 1
Régis Maucolot
Autor 2
Arnaud Lejaille
Autor 3
Pierre Labrude
Erscheinungsdatum
2021
Seiten
432
Illustrationen
+ de 450 Fotos
Sprache
Français
Verlag
Editions du Brévail

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