Zeitschrift für Nachrichtendienstforschung – Nr. 2 – Nachrichtendienst in Kriegszeiten
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Zeitschrift für Nachrichtendienstforschung – Nr. 2 – Nachrichtendienst in Kriegszeiten

L20250087
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In dieser zweiten Ausgabe taucht die Zeitschrift für Nachrichtendienstforschung ins Herz des Nachrichtendienstes in Kriegszeiten ein und legt dabei den Schwerpunkt insbesondere auf die beiden Weltkonflikte, die das 20. Jahrhundert erschüttert haben.

Diese Zeitschrift untersucht die Beobachtungen und Praktiken der verschiedenen in diesen Konflikten engagierten Akteure. Durch eine Reihe eingehender Dossiers enthüllen die Analysen und Überlegungen von Experten, wie die Nachrichtendienste strategische Informationen sammeln, Bedrohungen antizipieren, Entscheidungen mithilfe der gewonnenen Ressourcen beeinflussen und ihre Methoden angesichts der Ungewissheiten des Krieges ständig anpassen.

So untersucht ein einleitender Artikel den Begriff der Wahrnehmung und analysiert jene Frankreichs und seiner Armee durch Deutschland am Vorabend des Ersten Weltkriegs, ebenso wie die Art und Weise, in der der französische Nachrichtendienst die Briefe und Notizbücher deutscher Soldaten ausgewertet hat. Zum Zweiten Weltkrieg untersucht ein Forscher die tatsächlichen Quellen des Netzwerks Lucie von Rudolf Roessler in der Schweiz, während ein anderer die Rolle von Joséphine Baker im französischen Gegenspionage während des Konflikts beleuchtet. Schließlich widmen sich zwei Autoren am Rande dieser Schwerpunkte der Cagoule, einer faschistischen und terroristischen französischen Organisation, die zwischen 1936 und 1940 sehr aktiv war: Der erste zeichnet ein Porträt des eigentümlichen Doktors Henry Martin, eines „Besessenen" des Nachrichtendienstes, und der zweite analysiert die Bemühungen dieser Organisation, hauptsächlich in Belgien (1936–1937), Waffen zu kaufen, um einen Staatsstreich in Frankreich vorzubereiten. Die Rubrik Forschungsnotizbuch bietet eine spezifischere Studie über die Rolle der U-Boot-Streitkräfte und deren Bedeutung für den Nachrichtendienst.

Die Zeitschrift für Nachrichtendienstforschung ist eine neue Zeitschrift, gegründet vom Équipe Sécurité & Défense, Renseignement, Criminologie, Cybermenaces, Crises des CNAM (Conservatoire national des Arts et Métiers). Sie veröffentlicht Referenzartikel in allen Bereichen der Nachrichtendienstforschung, nicht nur in Geschichte oder Politikwissenschaften, sondern in allen universitären Disziplinen. Sie behandelt alle Besonderheiten des europäischen und weltweiten Nachrichtendienstes. Geleitet von Professor Philippe Baumard, gehören ihrem Redaktionsausschuss zahlreiche Nachrichtendienstexperten an, darunter Professor Alain Bauer, Françoise Chalaye, Pierre Cruciani, Lukas Grave, Adrian Hänni, Nigel Inkster, John C. Mallery usw.

 

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Erscheinungsdatum
Mai 2025
Einband
Broschiert
Format
21x30 cm
Sprache
Français
Verlag
Mareuil Editions

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