Die Jahre des Widerstands 1940–1944
Es wurde oft gesagt und geschrieben, dass die Résistance aufgrund ihres klandestinen Charakters nur wenige Archivdokumente hinterlassen habe. Dennoch bereichern regelmäßig neu aufgefundene Dokumente ihre Geschichte. Was waren die ersten Gesten des Widerstands? Wie hat sich die Résistance nach und nach herausgebildet, indem sie von individuellen Handlungen zu kollektivem Handeln überging?
Welche Beziehungen unterhielten die Widerstandskämpfer im Inneren zu de Gaulle? Bereits im Juni 1940 im Verborgenen eingeleitet, gelang es der Résistance, die internen Spaltungen zu überwinden und sich zu einigen – nicht zuletzt dank der geduldigen Bemühungen von Jean Moulin –, während sie zugleich ihren unbestreitbaren Pluralismus bewahrte. Von den Nazis und dem Vichy-Regime als „Terroristen" bezeichnet, bewiesen die Widerstandskämpfer außerordentlichen Mut. Dieses fesselnde Werk lässt den Leser die Vielfalt ihrer Aktionen entdecken – durch Netzwerke, Bewegungen und Maquis-Gruppen. Hinter den großen Persönlichkeiten gibt es auch jenen Kämpfern ihren Platz zurück, die lange Zeit anonym blieben, insbesondere den Frauen, ohne die nichts möglich gewesen wäre. Ebenso jenen, die, obwohl keiner Struktur angehörend, die Kämpfer im Schatten unterstützt, ihnen geholfen und sie gerettet haben und damit dazu beitrugen, den Widerstand in der Gesellschaft zu verwurzeln. Mehr als 200 Archivdokumente – Korrespondenzen, Berichte, Zeichnungen … –, oft unveröffentlicht, weben eine neue illustrierte Erzählung der „Jahre des Widerstands".
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