Unter Rommels Befehl – Von den afrikanischen Wüsten bis zu den Stränden der Normandie
Unter Rommels Befehl – Von den afrikanischen Wüsten bis zu den Stränden der Normandie
Unter Rommels Befehl – Von den afrikanischen Wüsten bis zu den Stränden der Normandie
Unter Rommels Befehl – Von den afrikanischen Wüsten bis zu den Stränden der Normandie

Unter Rommels Befehl – Von den afrikanischen Wüsten zu den Stränden der Normandie

L20170061
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Erscheinungsdatum

Geboren 1921 bei Wiener Neustadt, erlebt der Österreicher Hans Höller eine unglaubliche Odyssee durch die Wirren des Zweiten Weltkriegs, in die er uns mit Eindringlichkeit in dieser außergewöhnlichen Autobiografie eintauchen lässt.

 

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In der 15. Panzerdivision dient er mit 20 Jahren zunächst als einfacher Schütze des Afrika-Korps in Ägypten (am Halfaya-Pass, von britischen Soldaten "Hellfire Pass" genannt) sowie bei Tobruk in Libyen. Ein Jahr später zum Leutnant befördert, wird er im Herbst 1942 als Zugführer nach Tunesien entsandt und nimmt dort an einer der letzten Schlachten der deutschen Truppen auf dem afrikanischen Kontinent teil, bei der 10. Panzerdivision. Als junger Offizier erhält Höller den Befehl, einen Infanterieangriff zu führen, bei dem er in einem entsetzlichen Nahkampf gegen britische Soldaten schwer verwundet wird. Nach seiner Genesung wird er nach Frankreich geschickt, um bei der Wiederaufstellung der berühmten 21. Panzerdivision im Pz-Gren.-Rgt. 192 mitzuwirken. Als Führer eines Panzerjäger-Zuges in der Normandie erhält Höller in den allerersten Stunden des D-Day den Befehl, die berühmte Pegasus Bridge aus den Händen britischer Fallschirmjäger zurückzuerobern. In einem Gehölz nahe des majestätischen Château de Bénouville verborgen, blockiert er jeden britischen Vorstoß in Richtung Caen entlang des Kanals und vernichtet am 6. Juni 1944 sogar drei Sherman-Panzer. In der Folge ist dieser hartgesottene Österreicher über mehrere Monate in schwere Abwehrkämpfe um Caen verwickelt (Hérouville, Cambes-en-Plaine im Juni) und rettet im letzten Moment sein gesamtes II. Bataillon während der Operation Goodwood Ende Juli 1944. Im August kämpft er erbittert nahe dem Mont Pinçon und dann im Kessel von Falaise, aus dem er entkommen kann. Nach einem langen Rückzug durch Frankreich mit den wenigen verbliebenen Überlebenden seines Zuges wird Höller schließlich in Lothringen "überrascht" und von Einheiten der 2e DB Leclercs gefangen genommen... In diesen Momenten äußerster Bedrohung verdankt er sein Überleben einzig seinem "Afrika"-Ärmelband! In diesen harten Jahren war sein oberster Befehlshaber fast immer Erwin Rommel, der berühmte deutsche Feldmarschall, dem die Alliierten ehrerbietig den Titel "Wüstenfuchs" verliehen. Rommels Entscheidungen bestimmten das Schicksal von Hans Höller und jedem seiner Kameraden. Heute, mit 94 Jahren, ist Hans in bemerkenswerter Verfassung und sein Gedächtnis ist nach wie vor frisch. Seine zahlreichen persönlichen Fotos und seine zugleich bewegenden, präzisen, authentischen und bisweilen kritischen Schilderungen bieten einen ungewöhnlichen Einblick in die Erlebnisse eines jungen Österreichers, der aufgrund des historischen Moments, in den er hineingeboren wurde, keine andere Wahl hatte, als ihnen ins Auge zu blicken.

Autor 1
Hans Höller
Autor 2
Markus Reisner
Autor 3
Andreas Hartinger
Seiten
240
Sprache
Français
Verlag
HEIMDAL
Erscheinungsdatum 
1. Juni 2017

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