ROBERT THOMAS, RÉSISTANT ET CARTOGRAPHE DU MUR DE L'ATLANTIQUE
Robert Thomas war der Chefkartograf dieses Netzwerks in der Normandie! Pascal Hourblin enthüllt endlich die außergewöhnliche Rolle dieses Kämpfers im Verborgenen für die Befreiung Frankreichs.
Der britische Secret Intelligence Service beauftragte ihn damit, Hunderte von Pausen und möglichst genauen Plänen der deutschen Küstenverteidigungsanlagen in der Normandie für die Vorbereitung der alliierten Landung anzufertigen und weiterzuleiten! Er trug auch zur Evakuierung zahlreicher alliierter Flieger bei, die im besetzten Gebiet abgeschossen worden waren. Seine Schwestern und seine Eltern waren ebenfalls aktiv am Widerstand beteiligt. Sie stellten im Verborgenen mehr als 2.500 gefälschte Dokumente her.
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Wir alle erinnern uns an Bourvil in Camus' Film „Le Mur de l'Atlantique" (1970). Seine Figur des Léon Duchemin, der einen geheimen deutschen Plan entwendet, spielte auf den Diebstahl eines Befestigungsplans durch René Duchez an, einen Anstreicher. Wenn der Name Duchez nahezu in Vergessenheit geraten ist – wer von uns kennt den Namen Robert Thomas?
Dank der sensationellen Entdeckung von Archivmaterial, das für die Entsorgung bestimmt war, enthüllt der Autor Pascal Hourblin endlich die außergewöhnliche Rolle dieses Kämpfers im Verborgenen für die Befreiung Frankreichs. Robert Thomas war der Chefkartograf des Netzwerks „Centurie" in der Normandie, das von 1942 bis Ende 1943 für den britischen Secret Intelligence Service tätig war.
Die wichtigsten Aufgaben dieses Mannes: Hunderte von Pausen und möglichst genauen Plänen der deutschen Küstenverteidigungsanlagen in der Normandie anzufertigen und weiterzuleiten – zur Vorbereitung der alliierten Landung! Doch Robert Thomas war nicht nur ein einfacher Kartograf: Er trug persönlich zur Evakuierung zahlreicher alliierter Flieger bei, die im besetzten Gebiet abgeschossen worden waren. Seine Schwestern, seine Eltern und seine spätere Ehefrau waren ebenfalls aktiv am Widerstand beteiligt. Sie stellten im Verborgenen mehr als 2.500 gefälschte Dokumente her.
Bis zu jenem Tag Ende 1943, als die Familie von der Gestapo verhaftet wurde … Robert Thomas schloss sich dem Maquis de l'Ain an, um zwei alliierte Piloten herauszuschleusen. Nachdem er gemeinsam mit den Maquisards gegen die Deutschen gekämpft hatte, kehrte er zurück, um bis zur Ankunft der Befreiungstruppen im Juli 1944 verdeckt in der Normandie zu leben.
Nachdem er wieder im B.C.R.A. aktiv wurde – dem Vorläufer der heutigen französischen Geheimdienste –, wirkte der normannische Résistant mehrere Monate lang an der Wiederherstellung der nationalen Souveränität mit.
Dieses Werk zeichnet mit Bravour den bislang unbekannten Lebensweg von Robert Thomas nach, dank einer beeindruckenden Recherchearbeit des Autors, mehr als 75 Jahre nach den Ereignissen. Ein außergewöhnliches Buch, illustriert mit mehr als 380 Dokumenten, Karten, Plänen (darunter zahlreiche Pläne der Anlagen in Jersey, Cherbourg und Le Havre) sowie zeitgenössischen Fotografien (darunter äußerst seltene Aufnahmen vom Maquis de l'Ain). Eine notwendige Würdigung, um diesen großen Résistant dem Vergessen zu entreißen. Ein schönes Buch für die Nachwelt.
- Autor 1
- Pascal Hourblin
- Erscheinungsdatum
- Juni 2019
- Seiten
- 208
- Illustrationen
- Mehr als 380 Fotos, Pläne, Karten und farbige Dokumente
- Einband
- Gebunden
- Sprache
- Français
- Verlag
- Maranes Editions
- EAN
- 9782955249963
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