GALLIPOLI – DIE FLUCHT DER GIGANTEN
Gallipoli, die Dardanellen – diese Namen, aus unseren Geschichtsbüchern fast vergessen, bezeichnen dennoch eine der blutigsten Schlachten, an denen die französische Armee während des Ersten Weltkriegs teilnahm.
Diese Militärkampagne, von Beginn an von der Politik angefochten und von den Generalstäben verurteilt, war von einem einzigen Mann erdacht worden: Winston Churchill. Nur dessen blinde Sturheit bewirkte, dass sie schließlich beschlossen wurde. Während in Flandern, im Artois und in der Champagne die aufeinanderfolgenden Schlachten immer mehr Männer und Mittel erforderten, schickte man so fast 550.000 Mann an die Tore der Türkei, die sich auf die Seite der Deutschen gestellt hatte.
Als man nach einem Jahr, nach übermenschlichen Anstrengungen und enormen Verlusten erkannte, dass die geplante Operation nicht durchführbar war, wurden Franzosen, Engländer und Australier zum Rückzug gezwungen. Von dem Expeditionskorps, das an den Dardanellen eingesetzt worden war, war fast die Hälfte der Männer gefallen, verwundet oder erschöpft von Krankheiten zurückgekehrt.
1917, nach Abschluss seiner Untersuchungen, stellte die britische Untersuchungskommission, die die Verantwortlichkeiten für diese Katastrophe klären sollte, lakonisch fest, dass von Anfang an die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns die Erfolgschancen überstieg.
Es ist die Geschichte dieser menschlichen Tragödie, die der Autor in diesem Buch erzählt.
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