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Auf der Suche nach den verlorenen Manuskripten des Chevalier Allent 1772–1837
Im Jahr 1805 veröffentlichte der Chevalier Allent auf Wunsch von General Marescot eine Geschichte des kaiserlichen Geniekorps, die als erster Teil konzipiert war und die Anfänge bis zum Ende der Regentschaft Ludwigs XIV. behandelte, mit der Ankündigung einer Fortsetzung.
Im Jahr 1806 fügte er dem Verzeichnis des kaiserlichen Geniekorps einen Abriss der Geschichte der Künste und des militärischen Unterrichtswesens in Frankreich bei, der 1836 erweitert, überarbeitet und neu aufgelegt wurde.
Bei seinem Tod im Jahr 1837 erwarteten seine Testamentsvollstrecker, die unvollendeten Manuskripte Allents vorzufinden. Doch sie wurden enttäuscht: Trotz der Beteuerungen und Versprechungen bevorstehender Veröffentlichungen fanden sie die angekündigten Werke nicht. Im Jahr 1857, auf Wunsch von Marschall Vaillant, begann Oberst Augoyat mit einer neuen Publikation zur Geschichte des Geniekorps: Aperçu sur les fortifications, les ingénieurs et sur le corps du génie en France, zunächst in der Zeitschrift Spectateur militaire von 1857 bis 1861, dann in drei Bänden, erschienen 1860, 1862 und 1864.
Was ist aus den Manuskripten Allents geworden? Welchen Anteil hat Allent am Werk Augoyats? In diesem bibliographischen Essay werden die vielfältigen Facetten dieser ebenso zurückhaltenden wie bedeutenden, ebenso anerkannten wie diskreten, ebenso geehrten wie bescheidenen Persönlichkeit vorgestellt.
Das Werk wird durch das Verzeichnis der literarischen und öffentlichen Arbeiten Allents sowie durch Ehrbekundungen der Nation gegenüber diesem großen Staatsdiener ergänzt. Abschließend wird der Beitrag jedes Einzelnen beleuchtet.
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