CHRONIK EINER BEFREIUNG: PARIS UND SEINE VORORTE 19.–31. AUGUST 1944
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CHRONIK EINER BEFREIUNG: PARIS UND SEINE VORORTE 19.–31. AUGUST 1944

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Auch wenn die Befreiung von Paris und seiner Vororte vom 19. bis 31. August 1944 keine bedeutende militärische Episode des zweiten Frankreichfeldzugs darstellte, der am vorausgegangenen 6. Juni an den Stränden der Normandie begann, so kam ihr doch eine symbolische Bedeutung zu, die innerhalb wie außerhalb der Grenzen Frankreichs als solche wahrgenommen wurde.

Tag für Tag, Stunde für Stunde schildert Jean-Paul Lefebvre-Filleau den Volksaufstand, der – angetrieben vom Gefühl, die alliierten Truppen stünden kurz vor dem Einmarsch – die Hauptstadt befreite und die stolze deutsche Armee zu einer demütigenden Kapitulation zwang. Gewiss hätte General Dietrich von Choltitz Hitlers Rachebefehl ausführen und die Stadt zerstören können. Doch er tat es nicht, überzeugt, dass die Niederlage aller Streitkräfte des III. Reichs unausweichlich war. Ein weiterer deutscher General spielte nach der Kapitulation der Truppen von Choltitz eine bedeutende Rolle dabei, die Zerstörung von Paris zu verhindern: Hans Speidel, der es ablehnte, V1 und V2 auf die Lichtstadt abzufeuern, deren Abschussrampen im Norden Frankreichs und in Belgien noch in Betrieb waren.

Chronique d'une libération verdient das Verdienst, "die Unbekannten und Rangniedrigen" dieser Armee von Patrioten ins Licht zu rücken – oft ohne Uniform –, deren Aktionen wesentlich dazu beigetragen haben, den Feind aus der gesamten Île-de-France zu vertreiben. Reich bebildert, lässt das Buch die Heldentaten dieser Männer und Frauen gegen die nazistischen Besatzungstruppen wieder aufleben.


 

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Autor 1
Jean Paul Lefebvre Filleau
Erscheinungsdatum
2014
Seiten
344
Verlag
EDITIONS DE BOREE

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