34 rue Neuve. Der Tabakladen meiner Großmutter
Im Jahr 2014 entdeckt William Irigoyen zufällig einige Zeilen seiner Großmutter und beginnt eine Familienrecherche, die uns in die Windungen eines völlig unbekannten Ortes der "Hauptstadt des Widerstands" eintauchen lässt, wo Opfer, Täter und Kollaborateure aufeinandertreffen.
Warum schweigen, wenn man auf der "richtigen Seite" der Geschichte steht? In der 34 rue Neuve in Lyon betreibt Mireille Poulet während des Zweiten Weltkriegs einen Tabakladen — sie ist Jüdin und vom Vichy-Regime erfasst. Sie ist nicht nur eine einfache Geschäftsfrau: Sie spielt eine Schlüsselrolle in einem Widerstandsnetzwerk, das mit dem OSS, dem Vorläufer der CIA, verbunden ist, und trotzt damit der deutschen Besatzung.
Mehr als ein Jahr lang gelingt es ihr, einem Agenten der Abwehr, dem nationalsozialistischen Spionageabwehrdienst, der die "Terroristen" jagt, zu entkommen.
Ein fesselnder Bericht, der Mut, Geheimnisse und Resilienz miteinander verwebt.
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