Die SCHLACHTSCHIFFE der YAMATO-KLASSE
Die SCHLACHTSCHIFFE der YAMATO-KLASSE
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DIE SCHLACHTSCHIFFE der YAMATO-KLASSE

L20180039
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Die Schlachtschiffe der Klasse „Yamato" haben die Geschichte des weltweiten Schiffbaus unbestreitbar geprägt. Ihre Verdrängung und ihre Abmessungen machten sie zu wahrhaft außergewöhnlichen Schiffen.


 

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In strenger Geheimhaltung entwickelt und gebaut, stellten die Schlachtschiffe Yamato und Musashi eine technische Meisterleistung ohne Präzedenz für die Kaiserliche Marine und die japanischen Werften dar. Ihre Baukosten waren ebenso gigantisch wie ihre Abmessungen, und ihr Bau erforderte erhebliche Opfer. Der Bau wurde von einigen hochrangigen Offizieren der Kaiserlichen Marine scharf kritisiert, die – zu Recht – das Ende der Überlegenheit des Schlachtschiffs zugunsten des Flugzeugträgers voraussagten.

Nach ihrer Indienststellung nach Ausbruch des Pazifikkrieges verbrachten sie den Großteil ihrer Zeit vor Anker in der großen Stützpunktbasis des Truk-Archipels – ein Beweis für ihre Nutzlosigkeit. Als sie ihre erste Schlacht liefern konnten, beim großen Zusammenstoß in den Marianen, konnte ihre Anwesenheit die Kaiserliche Marine kaum vor einer schweren Niederlage bewahren.

In der folgenden Schlacht, der großen Schlacht von Leyte, kam es zum Verlust der Musashi, die durch eine beträchtliche Anzahl von Bomben und Torpedos versenkt wurde, die allesamt von Flugzeugen der US Navy abgeworfen wurden. Die Yamato überlebte sie nur um sechs Monate und wurde versenkt, als sie versuchte, nach Okinawa zu einer Opfermission zu gelangen; die Flugzeuge der US Navy ließen ihr keine Chance. Ein drittes Schiff derselben Klasse, die Shinano, wurde niemals als Schlachtschiff fertiggestellt, sondern zum Flugzeugträger umgebaut. Sie wurde bei ihrem allerersten Auslaufen im November 1944 durch die Torpedos eines amerikanischen U-Boots versenkt.

Trotz ihrer tragischen Schicksale üben die riesigen Schlachtschiffe der Klasse „Yamato" nach wie vor eine unbestreitbare Faszination auf die Öffentlichkeit aus – sowohl in Japan als auch im Ausland. Die Wracks beider Schlachtschiffe wurden übrigens gefunden und anschließend erkundet.

Simon Liot de Nortbécourt, junger Autor aus einer Seemannsfamilie, legt in diesem Werk das Ergebnis jahrelanger Recherchen vor, die ihn unter anderem ins Yamato-Museum in Japan geführt und ihm die Gelegenheit gegeben haben, Zeitzeugenberichte ehemaliger Matrosen beider Schlachtschiffe zu sammeln.

Rund 300 Seiten, 340 Fotos, von denen einige unveröffentlicht sind, 50 3D-Zeichnungen sowie Pläne. Der technische Teil wurde durch die Übersetzung japanischer Dokumente erarbeitet.

Autor 1
Simon Liot de Nortbécourt
Erscheinungsdatum
04/12/2017
Seiten
288
Sprache
Français
Verlag
Lela Presse

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