1940–1944 – Die jugendlichen Widerstandskämpfer
1940: Gymnasiasten, Studenten und Auszubildende, die durch die Niederlage des Zusammenbruchs gezeichnet sind, weigern sich, sich mit dem Kompromiss der Kollaboration und der Herrschaft Nazideutschlands abzufinden. In Gymnasien, Schulen und Universitäten entstehen nach und nach Widerstandsnetzwerke, deren Anführer zwischen vierzehn Jahren bei den Jüngsten und achtzehn Jahren bei den Älteren sind.
Diese Bewegung breitete sich rasch über das gesamte Staatsgebiet aus, und die Aktionen dieser Jugendlichen zeugen von bemerkenswerter Reife und Einfallsreichtum.
Diese Widerstandskämpfer der ersten Stunde zahlten jedoch einen hohen Preis für ihren Mut: Zu nennen sind unter anderem die Gymnasiasten des Lycée Buffon in Paris, die erschossen wurden, sowie jene aus Nizza und die Geiseln aus dem Lager von Châteaubriant, die auf grausame Weise hingerichtet wurden.
Raphaël Delpard hat mit der historischen Strenge, die wir von ihm kennen, diese beispielhafte patriotische Bewegung aus dem ungerechten Vergessen herausgeholt und uns zugänglich gemacht.
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