Den Feind täuschen – Die Erfindung der modernen Tarnung 1914–1918
Im August 1914 zogen die französischen Soldaten in auffälligen Uniformen in den Kampf – rote Hosen, blaue Mäntel –, die sie zu leichten Zielscheiben machten. Diese für den modernen Krieg ungeeigneten Uniformen verursachten ein wahres Blutbad.
Sicherer Bezahlvorgang
Lieferung
(+33) 01.79.75.05.50
Wider Erwarten waren es Künstler und keine Militäringenieure, die Lösungen fanden und die Grundlagen einer neuen Waffe legten: der Tarnung. Der Umbruch war gewaltig: Es ging nicht mehr darum, mit einer beeindruckenden Uniform Angst einzuflößen, sondern durch eine Uniform zu verschwinden, die in der Landschaft aufgeht.
Der Stellungskrieg, der die Truppen einander gegenüber festhielt, trug wesentlich zu dieser Entwicklung bei: Um vom Feind nicht entdeckt zu werden und zu überleben, musste man unsichtbar sein.
Die am 4. August 1915 offiziell gegründete Tarnungsabteilung der französischen Armee vereinte Künstler verschiedenster Herkunft, insbesondere Theaterdekorateure, die mit Trompe-l'œil-Effekten vertraut waren, sowie kubistische Maler, die in der Lage waren, die Wirklichkeit zu verfremden.
Sie beschäftigte Tausende von Männern und Frauen. Ihre Organisation und ihre Techniken inspirierten die anderen kriegführenden Armeen, die sie mit ihrem eigenen Erfindungsgeist weiterentwickelten. Mithilfe von mehr als 300 seltenen oder unveröffentlichten Dokumenten lässt Den Feind täuschen die erstaunliche und weitgehend unbekannte Geschichte jener französischen Künstler wiederaufleben, die die moderne Tarnung erfanden und die Kriegskunst revolutionierten.
- Autor 1
- Cécile Coutin
- Erscheinungsdatum
- September 2015
- Seiten
- 240
- Sprache
- Français
- Verlag
- PIERRE DE TAILLAC
Das könnte Ihnen auch gefallen