FINNLAND IM ZWEITEN WELTKRIEG 1938–1948
Zwischen Stalin und Hitler: eine zu Unrecht wenig bekannte und höchst aufschlussreiche Geschichte.
Das vorliegende Werk behandelt die Geschichte Finnlands während des Zweiten Weltkriegs, von den ersten Krisen des Jahres 1938 bis zur Unterzeichnung eines bilateralen Vertrags mit Moskau im Jahr 1948. Für das Land beginnt der Winter 1939/1940 schlecht: Ende November von der UdSSR angegriffen, scheint es kurz vor dem Zusammenbruch unter den Schlägen seines mächtigen Nachbarn zu stehen, doch der unerwartete Widerstand der finnischen Armee bringt den sowjetischen Riesen ins Wanken und löst in Europa eine Welle der Begeisterung für dieses periphere und wenig bekannte Land aus.
Dieser drei Monate dauernde Krieg, dem Stalin ein Ende setzt, um zu verhindern, dass er ganz Nordeuropa in Brand steckt, stellt eine der wesentlichen Etappen der ersten Monate des Zweiten Weltkriegs dar. Sofort nach der Unterzeichnung des Friedens im März 1940 von den europäischen Medien vergessen, findet sich Finnland, obwohl weiterhin unabhängig, gegenüber Moskau geschwächt wieder. Dies erklärt, warum die Finnen ab 1941 an der Seite der Deutschen gegen die Sowjetunion kämpften.
Nachdem sich das Land im Herbst 1944 aus diesem gefährlichen Bündnis gelöst hatte, stabilisierte es seine internationale Stellung nach dem Krieg, indem es sowohl das Geschick seiner Führung als auch den Spielraum nutzte, den seine periphere Lage bot. Diese wenig bekannte Episode des Zweiten Weltkriegs, die an David gegen Goliath erinnert, wird von einem Autor meisterhaft erzählt, der den finnischen Quellen so nah wie möglich geblieben ist.
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