DIE ABWEHR - 1939-1945: der deutsche Geheimdienst in Frankreich
Die erste vollständige Gesamtdarstellung zur Rolle des deutschen militärischen Geheimdienstes in Frankreich unter der Besatzung.
Während zahlreiche Organisationen des Dritten Reiches allgemein bekannt sind – die allmächtige Staatsmiliz (SS), die Geheimpolizei der NSDAP (Gestapo) oder ihr Ordnungsorgan (SD) –, ist die Abwehr weniger bekannt. Dabei spielte sie im Zweiten Weltkrieg eine entscheidende Rolle, da sie den militärischen Geheimdienst des Reiches vereinte.
Auf deutschem Boden unverzichtbar, sind diese Geheimdienste in Frankreich noch wichtiger – in diesem zunächst feindlichen, dann eroberten Land, das rund um die Uhr überwacht werden muss. Die wichtigste Aufgabe der Abwehr-Agenten im besetzten Frankreich? So viele Widerstandsnetze wie möglich unauffällig zu infiltrieren und vollständig zu zerschlagen.
Doch welches sind ihre Methoden, ihre Organisation und ihre Arbeitsweise? Wer sind die Schlüsselfiguren (umgedrehte Agenten, überzeugte Deutschlandfreunde usw.), die sie antreiben? Wie ist ihr Hauptquartier im Lutétia, dem emblematischen Pariser Hotel, strukturiert? Und schließlich: Was sind ihre Erfolge, aber auch ihre Misserfolge (die nicht verhinderte Landung in der Normandie)?
Gestützt auf zahlreiche bisher unerschlossene Archivbestände (SHD Vincennes usw.) legt Gérard Chauvy die erste Gesamtdarstellung zur entscheidenden Rolle der Abwehr vor – von ihrer Gründung in den 1930er Jahren durch den emblematischen, vor allem aber rätselhaften Admiral Canaris (war er wirklich der Anführer des deutschen Widerstands gegen den Führer, wie viele behaupten?) über ihre Durchdringung des besetzten Frankreichs bis zu ihrer Auflösung am Kriegsende.
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