DIE 10 GRÖSSTEN PANZERSCHLACHTEN DES ZWEITEN WELTKRIEGS
Während der Zwischenkriegszeit hauptsächlich auf eine unterstützende Hilfsrolle beschränkt, erwies sich der Panzer im Zweiten Weltkrieg als ein außerordentlich vielseitiges Kampfmittel. Abwechselnd als Durchbruchswaffe, Ausnutzungs-, Begleit- oder Gegenangriffsmittel eingesetzt, ja selbst als mobile Artillerieplattform, wurde er im Laufe der Operationen zu einem unverzichtbaren Akteur auf dem Schlachtfeld – ebenbürtig der Artillerie und der Luftwaffe. Mit der Erweiterung seines taktischen Repertoires erwies sich der Panzer zunehmend auch als das beste Gegenmittel gegen sich selbst.
Im Verlauf der Feldzüge häuften sich die Gefechte zwischen Panzern und führten mitunter zu wahrhaftigen Schlachten, an denen Dutzende, ja Hunderte von Panzerfahrzeugen beteiligt waren. Genau diese legendären Auseinandersetzungen – zehn der emblematischsten des Konflikts – bilden den Gegenstand des vorliegenden Werkes. In einem im französischsprachigen Raum bislang einzigartigen Format beleuchtet es für jede dieser Schlachten den operativen Kontext, die beteiligten Kräfte, den eigentlichen Kampfverlauf sowie das Ergebnis für beide Seiten. Vom ersten mechanisierten Zusammenstoß des Krieges bei Hannut im Mai 1940 bis zu den letzten deutsch-sowjetischen Panzergefechten in der ungarischen Tiefebene 1944–1945 werden die Schlachten in chronologischer Reihenfolge behandelt, um die Entwicklung der taktischen Verfahren und den technologischen Fortschritt besser nachvollziehen zu können.
An ausgewählten Stellen bieten Infokästen einen Vergleich zwischen zwei emblematischen Fahrzeugen der jeweiligen Auseinandersetzung oder erhellen den Leser über einen bedeutsamen Parameter für deren Verlauf. Der gesamte Text wird durch eine reichhaltige Bebilderung ergänzt und mit farbigen Profilzeichnungen sowie zahlreichen Karten versehen, um dieses Werk zu einer originellen und großzügigen Anthologie zu machen.
Mathias André ist Historiker, Doktorand und Dozent an der Universität Namur (Belgien). Seit 2015 Autor beim Verlag Caraktère, widmet er sich derzeit einer Dissertation über die Rezeption des mechanisierten Krieges im belgischen Militärmilieu zwischen den beiden Weltkriegen.
Pierre Muller ist Historiker und Verwalter der Panzerfahrzeugsammlung des War Heritage Institute in Brüssel. Als Reservist in der Marinekomponente und gelegentlicher Autor hat er unter anderem „Les barbelés de la vengeance ?" mitverfasst – über das deutsche Kriegsgefangenenlager in Erbisoeul bei Mons zwischen 1945 und 1948.
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