Die Gallischen Religionen
Druiden, die sich in tiefen Wäldern verlieren, ausschweifende Gelage, Schilde und Trophäen, Magie, Menschenopfer… Die Klischees über die gallische Religion sind hartnäckig. Aber was war die Religion unserer mythischen „Vorfahren" wirklich? Was war diese Religion ohne Propheten, ohne Regelwerk, ohne Schriften und ohne eine Geschichte, die man vorlegen könnte?
Diese Fragen klingen wie eine Herausforderung: Es stehen nur die wenigen Seiten Caesars und einige verstreute Zeilen antiker Autoren zur Verfügung, deren Interpretation sich kaum von der weit späteren irischen Mythologie und dem irischen Pantheon zu lösen vermag – so weit entfernt von den Ufern des gallischen Mittelmeers.
Dieser Essay verbindet jüngste archäologische Entdeckungen mit antiken Texten und bietet die zuverlässigste Darstellung der keltischen Religionen in Gallien vor der römischen Eroberung. Der Autor rekonstruiert die alten Praktiken der Gallier, führt uns in das Innere der Heiligtümer und legt jene so besonderen Verbindungen zwischen den Kelten, ihren so vielfältigen Gesellschaften und ihren Göttern dar. Ein Klassiker der gallischen Geschichte und Archäologie.
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