Der Atlantikwall: ein Name, der wie ein Schlagwort klingt, den die deutsche Propaganda gewinnbringend nutzte, um der Welt die größte und mächtigste je errichtete Befestigungsanlage zu präsentieren. An einem einzigen Tag, dem 6. Juni 1944, durchbrochen, wurden sein Nutzen und sein tatsächlicher Wert grundlegend in Frage gestellt, und der stolze Atlantikwall wurde für die einen zur nutzlosen, für die anderen zur illusorischen oder gar mythischen Befestigung degradiert. Und doch: Zwischen diesen beiden Extremen bedeutet die historische Realität des Atlantikwalls Tausende von Bunkern, die in Rekordzeit an den gesamten Küsten des besetzten Europas errichtet wurden – vom Norden Norwegens bis zu den Ausläufern der Pyrenäen in Frankreich. Was ist rund siebzig Jahre später von dieser gigantischen Befestigungsanlage noch übrig? Dieses Buch, mit über 1 400 Fotos, Karten und Dokumenten illustriert, führt den Leser nach Norwegen, Dänemark, in die Niederlande, nach Deutschland, Belgien und Frankreich, um seine unglaublichsten Überreste zu entdecken!