1944–1945: Der Triumph der Freiheit
1944: Roosevelt und Churchill planen die Landung der anglo-amerikanischen Truppen an den Küsten der Normandie für den 6. Juni 1944. De Gaulle, bewusst außen vor gehalten, träumt davon, den von seinem Volk befreiten französischen Boden zu betreten und Frankreich seine Souveränität zurückzugeben. Von den alliierten Kräften in die Zange genommen, kapitulieren die Achsenmächte eine nach der anderen. In Frankreich eskaliert die Gewalt, barbarisch und blutig. Die Résistance vereint sich und organisiert sich, die Maquisards der Glières und des Vercors opfern sich, während Milizionäre, Kollaborateure und deutsche Soldaten zur Vergeltung Unschuldige massakrieren. Hitler, der im Juli 1944 einem Attentat aus den eigenen Reihen entkommt, glaubt trotz der Auflösung seiner Truppen noch an den Sieg; doch angesichts des Einmarsches der Russen in Berlin erschießt er sich, und seine Generäle unterzeichnen eine Woche später, am 8. Mai 1945, die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Im Pazifik sind die Kämpfe erbittert. Um Japan zur Kapitulation zu zwingen, setzt der amerikanische Generalstab die Atombombe ein: über Hiroshima am 6. August 1945 und über Nagasaki am 9. August. Am 2. September kapituliert Japan, der Waffenstillstand wird unterzeichnet. 1945: Um den Preis von Dutzenden Millionen Toten ist der Frieden zurückgekehrt, die Freiheit hat gesiegt. Eine neue Welt muss aufgebaut werden.
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