FRANZÖSINNEN IM KRIEG (1914–1918)
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Auf den Feldern, in den Fabriken, in den Krankenhäusern beteiligten sich Frauen ab 1914 am Kriegseinsatz: Sie arbeiteten, bisweilen ehrenamtlich, sicherten den Alltag im Haushalt und die moralische Unterstützung der Soldaten, und sahen ihre Kinder als "Soldatensamen" einberufen. In den Gebieten des Nordens hatten manche die volle Wucht der Besatzung zu spüren bekommen: Requisitionen, Zwangsarbeit und Deportationen. Andere entschieden sich, dem blinden Patriotismus zu widerstehen, indem sie sich dem Militarismus und dem Krieg entgegenstellten oder ihre Arbeitsbedingungen anprangerten. Der Erste Weltkrieg erschütterte daher die gesellschaftliche Ordnung grundlegend, doch nach dem Waffenstillstand blieben die Französinnen, da ihnen das Wahlrecht verweigert worden war, von der Staatsbürgerschaft ausgeschlossen. Dieses Werk vereint die bedeutendsten Historiker zu diesem Thema sowie eine außergewöhnlich reiche Ikonografie mit über 200 Dokumenten (Fotografien, Plakate, Flugblätter, Zeitungen, Archivdokumente, Briefe). Es bietet einen vollständigen und originellen Einblick in den Alltag der Frauen während des Ersten Weltkriegs.
Autor 1
Evelyne Morin Rotureau
Seiten
223
Sprache
Français
Verlag
AUTREMENT
Biografie
Evelyne Morin-Roturea ist Historikerin