Die Blinden im Widerstand
Von 1940 bis 1944 traten Frauen und Männer, jung und alt, trotz ihrer Behinderung unmittelbar in den Kampf für die Befreiung des Landes ein. Die Kühnheit ihrer Aktionen ist atemberaubend – durch ihre Unverfrorenheit und ihre Entschlossenheit. Eine beträchtliche Zahl von ihnen wurde verhaftet. Viele wurden erschossen, andere deportiert.
Die ungeheure Seite des Mutes, die sie geschrieben haben, entging Charles de Gaulle nicht. Er nahm sie in den Kreis der tausendneununddreißig Compagnons de la Libération auf. Im Jahr 2014 wurde in Paris, im Ehrenhof des Institut national des Jeunes Aveugles, eine Gedenktafel errichtet, damit ihre Namen nicht in Vergessenheit geraten.
Die bis dahin unauffindlichen Zeugnisse waren 1946 von Charles Gavin zusammengetragen worden, der selbst im Ersten Weltkrieg erblindet war und im Zweiten Widerstandskämpfer gewesen war. Die Texte schildern die Taten der Einzelnen, und die sie begleitenden Illustrationen stammen von den Zeitzeugen selbst. Das Werk ist das lebendige und unvergängliche Gedächtnis derer, die trotz ihrer Sehbehinderung den Mut hatten, "Nein" zu sagen.
Lassen Sie sich diese ungeheure Seite der Geschichte nicht entgehen.
Mit 50 Illustrationen von Zeitzeugen.
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