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Sophie Scholl und die Weiße Rose
Eine Gruppe von Studenten, die zum Symbol des deutschen Widerstands gegen den Nationalsozialismus wurde
Im Jahr 1942, als der Zweite Weltkrieg an einem Wendepunkt steht und Deutschland gegenüber Russland an Boden verliert, gründet eine kleine Gruppe deutscher Studenten in München ein Untergrundnetzwerk. Sein Name: „Die Weiße Rose". Darunter Sophie Scholl, ein junges Mädchen von kaum 21 Jahren. Aufgewachsen in einer wohlhabenden protestantischen Intellektuellenfamilie, gehörte sie zunächst der Hitlerjugend an, bevor sie sich abwandte und ihrem Bruder Hans im Widerstand anschloss. Um die Öffentlichkeit zu wachrütteln und die deutschen Jugendlichen zum Kampf gegen den Nationalsozialismus zu bewegen, verfassen sie Flugblätter, die sie heimlich verteilen, und beschriften die Mauern der Stadt mit antinazistischen Parolen.
Im Winter 1943, als ihre Aktionen beginnen, als Vorbild zu gelten und immer mehr Sympathisanten um sich zu scharen, werden die führenden Mitglieder der Weißen Rose denunziert, von der Gestapo verhaftet und nach einem Schauprozess hingerichtet. Sophie Scholl schreibt an jenem Tag: „Was liegt an meinem Tod, wenn durch unser Handeln Tausende von Menschen aufgerüttelt werden konnten."
In diesem fesselnden Bericht geben Annette Dumbach und Jud Newborn dem deutschen Widerstand eine Stimme und erweisen allen die Ehre, die sich gegen die Tyrannei erhoben haben und sich auch heute noch dagegen erheben.
„Ein großartiges Buch." Elie Wiesel
„Ein Bericht, der sich liest wie ein Spannungsroman." The New York Times
Annette Dumbach (1934–2017), Absolventin der Universitäten New York und der Sorbonne, war Journalistin und Lehrerin. Jud Newborn ist Dozent, Kulturanthropologe und Kurator in New York. Als Pionier beim Aufbau von Holocaust-Museen wirkte er am Aufbau des Museum of Jewish Heritage in New York mit, dessen Gründungshistoriker und Kurator er war.
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