Lockheed F-104 Starfighter – Die umstrittene Geschichte des Zipper.
Als erstes Kampfflugzeug, das „Mach 2" flog, war die Lockheed F-104 Starfighter neben der Dassault Mirage III, der McDonnell F-4 Phantom II und der Mikoyan MiG-21 einer der vier emblematischen Jagdflugzeuge des Kalten Krieges.
Sicherer Bezahlvorgang
Lieferung
(+33) 01.79.75.05.50
Entwickelt und zu Beginn der fünfziger Jahre gebaut, absolvierte dieser Einstrahliger seinen Erstflug am 4. März 1954 unter den Händen des berühmten A. W. „Tony" LeVier. Von den 2 578 im Laufe eines Vierteljahrhunderts gebauten Exemplaren verließen mehr als 1 500 die europäischen Fertigungslinien von vier Konsortien. Obwohl für schnelles und hohes Steigen bei klarem Wetter ausgelegt, wurde der Starfighter vor allem als taktischer Nuklearwaffenträger (Strike) im Tiefflug unter marginalen Wetterbedingungen eingesetzt – eine Rolle, für die er zunächst von der Bundesluftwaffe (Version F-104G) und der Royal Canadian Air Force (CF-104) gewählt wurde.
Dies führte zu einer hohen Verlustrate, die dem Flugzeug den – nicht gerechtfertigten – Ruf als „Witwenmacher" einbrachte. Tatsächlich waren die meisten Verluste auf die Einsatzbedingungen zurückzuführen und blieben vergleichbar mit denen anderer Flugzeuge, die für die gleiche Art von Mission und unter ähnlichen Bedingungen eingesetzt wurden. Berechtigter war die Kontroverse, die durch mehrere Korruptionsskandale in Europa und Japan ausgelöst wurde. Während der F-104 in der USAF nur eine kurze Karriere hatte, rüstete er zahlreiche andere Luftstreitkräfte aus, vor allem in Europa und Japan. Die letzten Exemplare wurden erst 2004 von der Aeronautica Militare Italiana außer Dienst gestellt.
Die große Mehrheit ihrer Piloten empfand großen Stolz darauf, das Flugzeug zu fliegen, das sie mit dem Spitznamen „Zipper" getauft hatten. Abseits seiner militärischen Karriere stellte der F-104 zahlreiche Geschwindigkeits- und Höhenrekorde auf. Viele Abwandlungen wurden vorgeschlagen und werden durch zahlreiche Werkszeichnungen beschrieben und illustriert. René Francillon nimmt uns mit auf eine Entdeckungsreise durch dieses erstaunliche Flugzeug – dank dieses 350 Seiten starken, reichlich bebilderten Buches mit zahlreichen Fotografien, aber auch Plänen und den herrlichen Farbprofilen von Thierry Dekker!
- Autor 1
- René Francillon
- Erscheinungsdatum
- 10/11/17
- Seiten
- 352
- Sprache
- Français
- Verlag
- Lela Presse
Das könnte Ihnen auch gefallen