Die U-Boote der 2. Klasse und die Minenleger der Marine Nationale 1922–1945
Dieses Werk ist hauptsächlich den 34 U-Booten der 2. Klasse und den sechs Minenleger-U-Booten (Typ Saphir) aus den Marinebaurogrammen von 1922 bis 1936 gewidmet. Die Zeit nach 1945 der U-Boote der 2. Klasse vom Typ Aurore, von denen das erste gerade im Juni 1940 fertiggestellt wurde, wird nur kurz erwähnt. Die zeitgenössischen U-Boote der 1. Klasse (Typ Requin und Redoutable) sind Gegenstand eines eigenen Werkes.
Diese U-Boote der 2. Klasse wurden vor ihrer endgültigen Bezeichnung als U-Boote der 2. Klasse im Jahr 1924 als mittlere Patrouillen-U-Boote oder Küstenverteidigungsboote bezeichnet, doch die Bezeichnung Küsten-U-Boote blieb häufig in Gebrauch. Die ersten zwölf, die die Klasse Sirène bilden, werden auch als „600-Tonner" bezeichnet, die folgenden sechzehn als 630-Tonner und die letzten sechs als Typ „Amirauté".
Die Geschichte und Beschreibung der zwischen den beiden Weltkriegen gebauten U-Boote der 2. Klasse sind bislang kaum eingehend untersucht worden. Diese Boote haben sich im Zweiten Weltkrieg nicht besonders hervorgetan, mit Ausnahme der Einheiten, die von den FNFL unter großen Schwierigkeiten in Großbritannien wieder in Dienst gestellt wurden. Die übrigen bildeten einen Teil der U-Boot-Kräfte der Marine des Französischen Staates, und viele wurden vor Ende 1940 außer Dienst gestellt. Die wenigen Überlebenden der schmerzhaften Ereignisse vom November 1942 wurden nach einigen Einsätzen im Mittelmeer praktisch nur noch zur Ausbildung verwendet. Gleiches gilt für die sechs U-Boot-Minenleser, mit Ausnahme der Rubis, die zu einem Symbol der FNFL wurde.
Der historische Teil erhebt lediglich den Anspruch, die Ereignisse zu schildern, ohne jede Interpretation, die in einem vorrangig technischen Werk keinen Platz hat.
Dieses Buch ist mit mehr als 470 Abbildungen illustriert, alles auf 312 Seiten.
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