Der Hauptmann hat sich davongemacht – Bericht einer aufsehenerregenden Flucht in der Belle Époque
Als Mitglied des französischen Geheimdienstes wird Hauptmann Charles Lux am 3. Dezember 1910 in Friedrichshafen verhaftet, als er sich anschickt, heimlich in eine Zeppelinhalle einzudringen – jene berühmten deutschen Luftschiffe…
Wegen Spionage vor dem Reichsgericht in Leipzig angeklagt, wird er trotz fehlender Beweise für seine Absichten zu sechs langen Jahren Haft in einer abgelegenen schlesischen Festung verurteilt. Das ist zu viel für seinen Vorgesetzten: Auch wenn Lux auf eigene Initiative gehandelt hat, beschließt dieser, seine Flucht zu organisieren… gegen den Willen des Quai d'Orsay!
Dieses dokumentierte Werk, verfasst von einem Spezialisten für die Geschichte des militärischen Nachrichtenwesens, schildert die Geschichte einer spektakulären Leistung: einer unwahrscheinlichen Flucht, die zwei Jahre vor dem Ersten Weltkrieg einen deutsch-französischen Konflikt hätte auslösen können!
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