DER JEEP IN DER FRANZÖSISCHEN ARMEE BAND 1: 1943–1954
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DER JEEP IN DER FRANZÖSISCHEN ARMEE BAND 1: 1943–1954

L20230125
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24,64 €
Erscheinungsdatum

Meinen ersten Jeep habe ich am 23. August 1944 in Toulon gesehen. Er gehörte – das sollte ich viel später erfahren – zum 3. Geschwader des 1. Marineinfanterie-Regiments, das sich in Richtung der Viertel von Cap Brun vorgeschlichen hatte…"

So entdeckte der Autor dieses wunderbare kleine Fahrzeug, das sechzig Jahre lang in der französischen Armee dienen sollte und an drei großen Konflikten sowie zahlreichen Auslandseinsätzen teilnahm.

In weniger als sechs Monaten konzipiert, kurz vor dem Kriegseintritt der Vereinigten Staaten im Dezember 1941. 650.000 Exemplare wurden gebaut, von denen fast 175.000 im Rahmen der Lend-Lease-Vereinbarungen an die alliierten Armeen geliefert wurden. Die Fallschirmjäger des Freien Frankreichs waren die ersten, die Jeeps einsetzten – bei den Überfällen des Special Air Service in der libyschen Wüste. Doch ab April 1943 trafen die Jeeps massenhaft in den Häfen von Algier und Casablanca im Rahmen der Wiederbewaffnungsabkommen ein. 

Diese „seltsamen kleinen Fahrzeuge" begeistern die Franzosen schon bei ihrer Ankunft in Algerien 1942 durch ihre Wendigkeit, ihre Robustheit und ihre Fähigkeit, die schlimmsten Hindernisse zu überwinden. Mit diesen wunderbaren Fahrzeugen bricht daher das Corps expéditionnaire français nach Italien auf. Danach in Frankreich und in Deutschland sind die Jeeps allgegenwärtig, manchmal durch das strenge Klima der Vogesen und der elsässischen Tiefebene eingeschränkt, aber stets bereit loszuspringen, sobald das Wetter milder wird.

Nach Rückkehr des Friedens in Europa verbleiben die Jeeps bei den Besatzungstruppen in Deutschland und begleiten jene, die nach Nordafrika zurückgeführt oder nach Indochina geschickt werden. Während der neun Jahre des Indochina-Konflikts, gegen einen aggressiven Feind, der sich ständig verstärkt, und auf einem Gelände, das im Allgemeinen wenig geeignet ist, beschränkt sich der Einsatz der Jeeps in den meisten Fällen auf Verbindungsfahrten und Konvoieskorte.

In Übersee, wo Straßen selten und die klimatischen Bedingungen oft schwierig sind, gewinnen die Jeeps – wie in den Anfangszeiten in der libyschen oder tunesischen Wüste – dank ihrer Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden, und ihrer Leichtigkeit, die es ihnen ermöglicht, dort durchzukommen, wo ein Lastwagen oder ein Panzerspähwagen nicht hindurchkommt, wieder an Bedeutung.

 

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Autor 1
Paul Gaujac
Erscheinungsdatum
10. November 2023
Seiten
144
Illustrationen
250 Fotos
Einband
Broschiert
Format
21 x 25 cm
Sprache
Français
Verlag
HISTOIRE & COLLECTIONS
EAN
9791038013766

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