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Über die wesentliche Philosophie des militärischen Befehls
L20220109
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Erscheinungsdatum
In Grandeurs et servitudes militaires definiert Alfred de Vigny die Militärs als Angehörige einer „Menschenrasse, die je nach dem Nutzen, den die Nationen ihr beimessen, stets entweder verachtet oder übermäßig geehrt wird". Diese Vision eines Schriftstellers, der selbst Soldat war, zeugt von einer echten Lücke. Die militärische Welt, die – sowohl aus historischen als auch aus geographischen Gründen – wesentlicher Bestandteil der französischen Identität ist, wird intellektuell verkannt. Schlimmer noch: Sie wird falsch verstanden. Dabei ist sie seit Langem Gegenstand zahlreicher historischer und soziologischer Studien, die im Allgemeinen seriös und fundiert sind. Diese unverzichtbaren Arbeiten erweisen sich jedoch als unzureichend, da sie dieses einzigartige Universum stets nur unvollständig erfassen. Daraus ergibt sich eine technische Sichtweise, die man getrost als reduktionistisch bezeichnen darf. Wenn es tatsächlich ein Wissensfeld gibt, das noch vertieft, ja sogar erst noch erschlossen werden muss, dann ist es der philosophische Zugang zum militärischen Stand. Er ist im etymologischen Sinne des Wortes fundamental. Obwohl er gewöhnlich vernachlässigt wird, sollte er daher an erster Stelle stehen, als Voraussetzung für alle anderen Ansätze.
Dieser Essay erhebt nicht den Anspruch, eine solche Lücke zu schließen. Er öffnet jedoch einen Weg, indem er sich dem Wesen der Ausübung von Autorität widmet – durch die Frage nach der realen oder vermeintlichen Einzigartigkeit des militärischen Befehls in seiner philosophischen Dimension.
Indem er ein ausgeprägtes Interesse an der Philosophie mit einer fundierten Kenntnis ziviler und militärischer Organisationen verbindet, legt der Autor hier ein originelles Werk vor, das den Leser anhand einer wesentlichen Frage zur freien philosophischen Reflexion einlädt.
Dieser Essay erhebt nicht den Anspruch, eine solche Lücke zu schließen. Er öffnet jedoch einen Weg, indem er sich dem Wesen der Ausübung von Autorität widmet – durch die Frage nach der realen oder vermeintlichen Einzigartigkeit des militärischen Befehls in seiner philosophischen Dimension.
Indem er ein ausgeprägtes Interesse an der Philosophie mit einer fundierten Kenntnis ziviler und militärischer Organisationen verbindet, legt der Autor hier ein originelles Werk vor, das den Leser anhand einer wesentlichen Frage zur freien philosophischen Reflexion einlädt.
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Der Autor ist Spezialist für Interventionen und hochintensive Aufstandsbekämpfung; er hat mehrfach an Auslandseinsätzen teilgenommen. Er war Ausbilder am Centre National d'Entraînement des Forces de Gendarmerie de Saint-Astier (CNEFG).
- Autor 1
- Philippe CHOLOUS
- Erscheinungsdatum
- 2015
- Seiten
- 124
- Einband
- Broschiert
- Format
- 15.5 x 22
- Sprache
- Französisch
- Verlag
- LAVAUZELLE