Kanonen und Menschen – Geschichte der Artillerie
Seit dem 14. Jahrhundert steht die Artillerie im Mittelpunkt aller Schlachten, die die Geschichte Frankreichs geprägt haben. Eine erschöpfende Geschichte darüber zu schreiben grenzt an ein Wagnis, und mehrere Bände würden kaum ausreichen. Es wäre nämlich erforderlich, die Entwicklung der Gerätschaften und Waffensysteme, die Organisationen, den sich im Laufe der Zeit stark wandelnden Einsatz sowie die Artilleristen, die dieser Waffengattung ihr Ansehen verliehen, und die Schlachten, in denen sie sich ausgezeichnet haben, ausführlich zu behandeln.
Bescheidener, jedoch unter Einbeziehung dieser verschiedenen Aspekte, will dieses Synthesewerk schlicht daran erinnern, was jeder redliche Mensch, ob Artillerist oder Liebhaber der Militärgeschichte, über die französische Artillerie wissen sollte. So ermöglicht es in einem ersten, chronologisch aufgebauten Teil, einen vollständigen Überblick über die Entwicklung dieser Waffengattung zu erhalten, diejenigen kennenzulernen, die sie geprägt haben, und die wichtigsten Schlachten zu erfassen, in denen ihre Rolle entscheidend war. In einem zweiten Teil erlaubt die Geschichte der heute noch bestehenden Waffengattungsuntereinheiten, die verschiedenen Spezialitäten der Artillerie herauszuarbeiten, ihre Entwicklungen zu präzisieren, und vor allem das zu vertiefen, was im ersten Teil nur angedeutet werden konnte. Schließlich werden in einem dritten Teil die historischen Hintergründe und Abstammungslinien aller Artillerieformationen, die noch heute in der Kampfaufstellung stehen, im Einzelnen dargelegt.
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