DIE UNIFORMEN DER FEUERWEHR VON 1700 BIS HEUTE
Die Funktion des Feuerwehrmannes tritt erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wirklich in Erscheinung, mit der Erfindung der Handdruckspritze. Die Notwendigkeit, ausgebildete und einsatzbereite Fachleute heranzuziehen, wird zur Geburtsstunde der Wachmannschaften der Spritzen. Um sofort erkennbar zu sein, benötigen sie ein Erkennungszeichen. Auf die Körperschaftsmedaille folgen Kopfbedeckungen – zunächst Mütze, dann Helm –, bis schließlich eine Uniform eingeführt wird.
Die Uniform des Feuerwehrmannes ist somit eine vergleichsweise junge Schöpfung gegenüber derjenigen anderer großer Staatskörperschaften. Das Erste Kaiserreich wird in seinen Grundzügen die Uniform der Soldaten des Feuers definieren, doch erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts wird jeder Korps mit einer Dienstkleidung ausgestattet sein, und die 1950er Jahre bringen schließlich deren Standardisierung. Keine Studie hatte bis heute in einem einzigen Werk die Gesamtheit der Kopfbedeckungen und Uniformen vorgestellt und zusammengeführt, die von den Feuerwehrleuten der militärischen und zivilen Korps seit ihren Anfängen bis zu den jüngsten technologischen Entwicklungen getragen wurden.
Dieses Werk richtet sich gleichermaßen an den Liebhaber der Institutsgeschichte wie an den Sammler und beleuchtet alle Aspekte des Themas anhand von mehr als 700 Farbfotos, Gravuren und historischen Aufnahmen, von denen einige völlig unveröffentlicht sind.
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