Die Dämmerung der Grenadiere
Nachdem sie beim erbitterten Kampf südlich von Caen etwa 6.000 Grenadiere verloren haben, müssen die Überlebenden der 272. Inf. Div. den tapferen schottischen Soldaten der 51st Highland Division entgegentreten, die das Pays d'Auge zu befreien bereit sind. Doch dabei hatte man nicht mit dieser bespannten Infanteriedivision unter dem Befehl des unerbittlichen Generalleutnant Schack und seiner Offiziere gerechnet. Um ihre Mission zu erfüllen, werden die Schotten durch Panzerregimenter verstärkt, doch da sich die Verteidigung der Grenadiere verhärtet, eilt die berühmte Division der «Ratten der Wüste» den Schotten zu Hilfe.
Bald werden die völlig erschöpften Grenadiere in einen taktischen Verband der Waffen-SS eingegliedert, um die bereits schwer gezeichnete Stadt Lisieux zu verteidigen. Die Kämpfe setzen sich in den Ruinen fort, die von der Basilika überragt werden. Dann, da sie nicht mehr standhalten können, ziehen sich die Reste der 272. Inf. Div. in extremis zur Seine zurück, wo ihre Pioniere den Flussübergang mit äußerst begrenzten Mitteln selbst organisieren müssen. Anschließend beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um die Schelde zu überqueren. Der Weg ist voller Hindernisse, und die Rückkehr nach Deutschland ist noch nicht gesichert...
Wie in den beiden vorangegangenen Bänden zeichnet Didier Lodieu die Geschichte der 272. Infanterie-Division nach, unterstützt durch die Kameradenvereinigung dieser Division. Alle Veteranen, die in der Normandie gekämpft hatten, hatten in den 1990er Jahren ihre Berichte, Dokumente und Fotografien eingebracht, bevor diese Vereinigung aufgelöst wurde.
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