SAINT-JEAN-D'ACRE - DER BERG TABOR - MÄRZ-MAI 1799
Die wenig bekannte Geschichte von Bonapartes schmerzlichem Scheitern in Palästina.
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Nach der Eroberung Ägyptens muss Bonaparte eine neue Kampagne einleiten, um dem bevorstehenden Vormarsch einer osmanischen Armee aus Syrien zuvorzukommen. Nach einem langen Marsch durch die Wüste und mehreren regulären Belagerungen, geschwächt durch die Pest, Erschöpfung und Entbehrungen, lagert seine Armee schließlich vor den Mauern von Saint-Jean-d'Acre, das von den Türken des Paschas Achmed-el-Djezzar und ihren englischen Verbündeten gehalten wird. 62 Tage lang kämpfen die Kriegsparteien mit unglaublicher Verbissenheit um die Kontrolle über die Stadt. Die Franzosen müssen zahlreichen Ausfällen und unaufhörlichem Beschuss durch die belagerte Garnison standhalten und unternehmen ihrerseits mehrere verzweifelte Sturmversuche gegen uneinnehmbare Befestigungsanlagen. Als zwei feindliche Verstärkungsarmeen heranrücken, um die Einschließung der Stadt zu brechen, kann Bonaparte ihnen nur eine einzige Division entgegenschicken. In einem ungleichen Kampf gelingt es den Franzosen dennoch, den Gegner in der Schlacht am Berg Tabor in die Flucht zu schlagen. Doch die Nachrichten eines in vollem Aufstand befindlichen Ägyptens, das Fehlen schwerer Artillerie und die sich häufenden Verluste zwingen Bonaparte dazu, am 20. Mai 1799 die Belagerung von Saint-Jean-d'Acre aufzuheben und an die Ufer des Nils zurückzukehren. Gestützt auf das Journal der Belagerung und zahlreiche Archivdokumente zeichnet dieses Werk Tag für Tag die wenig bekannte Geschichte dieses schmerzlichen Scheiterns Bonapartes nach.
- Autor 1
- Fabrice Delaitre
- Sprache
- Français
- Verlag
- HISTORIC'ONE