DIE SCHLACHT BEI FLEURUS, 26. JUNI 1794
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Juni 1794. Die Kräfte der Republik versuchen nach dem Sieg bei Tourcoing und der Einnahme der Festung Luxemburg, die Koalition niederzuwerfen, deren Hauptstreitkräfte Österreich stellt. Doch was von den Österreichischen Niederlanden übrig bleibt, leistet unter dem Kommando des Prinzen von Coburg hartnäckigen Widerstand. In Paris sind die Befehle des Wohlfahrtsausschusses klar: siegen oder sterben, und Robespierre will Gehorsam. Ein geschlagener General ist ein toter General. Es ist die Zeit des Terrors. Die Volksrepräsentanten bei den Armeen, Saint-Just und Le Bas, haben ihrerseits eine Rechnung mit ihrem Kollegen Carnot zu begleichen, der der Urheber des Sieges bei Tourcoing ist, aber im Ausschuss zu viel Raum einnimmt. Ein bedeutender Sieg ist notwendig, denn vor den Franzosen stehen Österreicher, Engländer und Holländer, aber auch Franzosen mit der weißen Kokarde. Die Schlacht bei Fleurus wird ihnen einen doppelten Sieg bescheren: den prestigeträchtigen der Waffen sowie den symbolischen und politischen der Republik, die die Erinnerung an den königlichen Sieg von 1690 auf eben diesem Schlachtfeld „verschwinden" lässt.
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