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Omaha Beach – Dienstag, 6. Juni 1944
Dienstag, 6. Juni 1944, im Morgengrauen nehmen die deutschen Wachposten, die entlang des Strandes der Sables d'Or und an der Pointe du Hoc ihren Dienst versehen, beunruhigende Umrisse vor der Küste wahr.
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Bald taucht durch den sich lichtenden Nebel ein unglaublicher Wald aus Masten und Schiffsrümpfen auf. Es ist also in der Normandie, wo die Alliierten beschlossen haben zu landen und die Befreiung Westeuropas einzuleiten. Von den fünf gewählten Stränden ist derjenige, den die Alliierten unter dem Decknamen Omaha bezeichnen, am stärksten befestigt und am wenigsten geeignet für einen Amphibienangriff.
Die deutschen Befestigungen, die durch den See- und Luftbombardement wie durch ein Wunder verschont geblieben sind, eröffnen gegen 6.30 Uhr das Feuer auf die ersten Landungsboote, die 400 Meter vom Strand entfernt stranden. Die Infanteristen und Pioniere der ersten Angriffswellen werden durch heftiges Feuer am Boden festgenagelt. Erschwerend kommt hinzu, dass ein Teil der Schwimmpanzer auf offener See gesunken ist. Die GIs erleben stundenlang eine wahre Hölle. General Bradley denkt sogar daran, die Operation abzubrechen. Doch durch Mut und Hartnäckigkeit gelingt es den GIs, den Strand zu verlassen und eine nach der anderen die deutschen Stellungen zu neutralisieren. Am Abend des D-Day endet die Operation mit einem Erfolg, doch die Verluste – sowohl menschlich als auch materiell – sind erschreckend.
Christophe Prime schildert mit großer Sorgfalt den Verlauf der Schlacht um Omaha und ihre Vorbereitungen in diesem reich bebilderten Buch. Fotos, Zeitzeugenberichte und Objekte führen den Leser ins Herz des Geschehens und ermöglichen es ihm, das zu begreifen, was die Kämpfer in diesen tragischen Stunden erlebt haben.
- Autor 1
- Christophe Prime
- Erscheinungsdatum
- August 2016
- Seiten
- 126
- Einband
- Flexibel
- Sprache
- Français
- Verlag
- OREP
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