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DIE MAQUIS FRANKREICHS – GEDÄCHTNISORTE
Über Ehrungen und Gedenkfeiern hinaus – erinnern wir uns, was die Maquis waren… Wer waren ihre Anführer? Warum wurden junge Franzosen durch den Zwang einer unerträglichen Wirklichkeit zum Widerstand getrieben, ohne den Kampf freier Männer geführt zu haben? Die Verweigerung des STO für die einen, der Besatzung für die anderen, machte sie zu Geächteten in den Augen der Vichy-Behörden und trieb sie dazu, sich in "Maquis" zurückzuziehen – abgelegene, oft unwirtliche Orte, aber unentbehrlich für ihr Überleben.
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Von den kleinsten Maquis-Zellen – drei oder vier Männer höchstens – bis hin zu den großen, militärisch organisierten Gemeinschaften ermöglicht dieses Werk, die tief im Herzen und im Leib dieser Widerstandskämpfer verwurzelte Stärke des Engagements wieder ans Licht zu bringen. Und anhand von Dokumenten, Fotografien und Briefen trägt es dazu bei, ihr Andenken zu bewahren und zu ehren. Erst um den Preis von Monaten des Wartens und der Ungewissheit, gefährlicher Waffenlieferungen, erbarmungslosen militärischen Trainings, Nahrungsmangels und schwerer Menschenverluste sollten die Maquisards ihren Beitrag zum Sieg von 1945 leisten. Unter den berühmtesten rufen die Namen Glières, Vercors und Mont Mouchet weite Gebirgsmassive in Erinnerung, doch auch kleine Maquis-Gruppen waren Schauplatz der erbitterten Kämpfe außergewöhnlicher Männer. In all diesen Orten hallten das Lachen der Waffengefährten ebenso wider wie das Donnern der Schlachten…
Heute laden im Schweigen dieser verlassenen Stätten Denkmäler und Gedenksteine zur Ehrerbietung vor einer schmerzlichen, doch so ehrenvollen Vergangenheit ein.
- Verlag
- EDITIONS DE BOREE
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