Das tragische Schicksal des französischen Algeriens – Band 2
Das tragische Schicksal des französischen Algeriens umfasst eingesetzte Kräfte von 2 Millionen Mann; Gefallene oder Verstorbene: 24 614, darunter 12 383 Soldaten und 3 200 Zivilisten der Ordnungskräfte, im Kampf oder durch Attentate; 7 917 beider Kategorien durch Unfälle und 1 114 durch Krankheit. Verwundete: 64 985, davon 35 615 im Kampf oder durch Attentate und 29 370 durch Unfälle. Dies ist in aller Nüchternheit die offizielle Bilanz – von französischer Seite – eines Krieges, der lange Zeit seinen Namen nicht nennen wollte und sich hinter einem der banalsten Ausdrücke versteckte: Operationen zur Aufrechterhaltung der Ordnung… Und doch tobte vom 1. November 1954 bis zum 19. März 1962 – dem offiziellen Datum des Kampfendes, nicht jedoch der Attentate – ein echter Krieg in Algerien. Ein langer Krieg mit seinem Anteil an Tragödien und Elend, der mit der Unabhängigkeit Algeriens und dem tragischen Exodus der Pieds-noirs endete. Diese 4 Bände schildern diese tragische Periode.
BAND 2; 1956–1958 – (Inhaltsübersicht) Lacoste an der Macht – Der Kongress von Soumman – Die Verhaftung von Ben Bella – Die Schlacht von Algier – Die Eskalation – Eine Regierungskrise
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