SNCASO. 4050 VAUTOUR
1996 erschienen und mit einem Vorwort von General Claude Grigault, Korpsgeneral der Luft und ehemaliger Kommandeur der 92e Brigade de bombardement in Cognac, hatte der frühere Generalstabschef der Armée de l'Air damals besonders «die Kompetenz und das Fachwissen des Autors für sein Umfeld, die Zusammenstellung einer Dokumentation von bewundernswerter Qualität und Fülle» hervorgehoben und dabei auch darauf hingewiesen, «dass andere seinen Glauben und sein Talent entdecken werden, Werke dieser Art zu verfassen, die dazu beitragen, unsere Trikolore-Schwingen besser bekannt zu machen».
Seitdem haben zahlreiche Autorenkollegen auf talentierte Weise ihren Beitrag zu diesem Wunsch geleistet.
Für diese Neuauflage wollte ich dem oft im Schatten stehenden Personal besondere Aufmerksamkeit widmen: den Angehörigen des Unteroffizierskorps. Es ist ein Feldwebel-Pilot, der heute diese neue Ausgabe vorstellt – einer jener Männer, die während des Kalten Krieges zusammen mit ihren Mechanikern und Rollbahnpersonal das Rückgrat der Armée de l'Air bildeten. Ohne diese Letzteren, die ihren Aufgaben mit vollem Einsatz nachkamen, könnte kein Vautour abheben und seine Besatzung sicher zurückbringen.
Im Jahr 2025 hat das Werk denselben Inhalt wie das Original, ist jedoch durch farbige Neuaufnahmen und ergänzende Informationen sowie die Produktionsliste erheblich bereichert. Für viele bleibt der Zweistrahler SNCASO. 4050 Vautour ein mythisches Kampfflugzeug – allein schon wegen seiner Masse, seiner Aggressivität, seiner Eignung für den Luftkampf bei Begegnungen mit anderen Jagdflugzeugen der Armée de l'Air und dem Bodenangriff, wie ihn die Israelis so eindrucksvoll demonstriert haben.
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