DIE VERGESSENEN KRIEGER - Die unbekannte Geschichte der Indianer in der amerikanischen Armee
Im Laufe seiner Karriere als Auslandskorrespondent hatte Emmanuel Razavi die Gelegenheit, sehr häufig bei den Ureinwohnern Kanadas und der Vereinigten Staaten zu leben. Im Laufe der Zeit schloss er Freundschaft mit Sioux, Mohawks, Cheyennes und Navajos.
Dank ihrer Vermittlung konnte er außergewöhnliche Interviews mit den letzten Veteranen der amerikanischen Kriege führen.
In diesem Buch widmet er sich der Rolle der Indianer im "amerikanischen Expeditionskorps" sowie in den Kontingenten, die im Zweiten Weltkrieg, in Korea, in Vietnam, in Afghanistan und im Irak dienten.
Denn wenn die Amerikaner die Ureinwohner wenig schätzen, betrachtet die Armee sie mit Respekt und integriert sie in ihre Reihen als Scharfschützen, Kundschafter, Funker, Piloten, Logistiker oder Ausbilder. Einige der Besten dienen auch in den Spezialstreitkräften. Dennoch blieben ihre Waffentaten lange Zeit vertraulich. Aus Gründen der Verteidigungssicherheit wartete die amerikanische Armee beispielsweise bis in die sechziger Jahre, bevor sie die Geschichte der navajo- oder choctaw-code talkers veröffentlichte, die ihre Muttersprache nutzten, um deutsche und japanische Abhöraktionen zu täuschen. Dasselbe gilt für bestimmte Spezialoperationen in Vietnam, an denen Cheyenne- oder Sioux-Kämpfer beteiligt waren.
Die in diesem Buch geführten Interviews rücken sie endlich ins Licht. Der französisch-iranische Journalist Emmanuel Razavi ist Spezialist für den Nahen Osten.
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